Missionsorganisationen

Vielleicht fragst du dich, weshalb wir hier gleich zwei Missionsgesellschaften aufführen. Seit einiger Zeit bereiten sich LiL und indicamino vor, 2024 einen Integrationsprozess von LiL in indicamino zu starten und das CAPI als neues Feld im Netzwerk Conexión Indicamino aufzunehmen.

Infolgedessen wird die finanzielle Administration unseres Einsatzes von Beginn an von indicamino geführt.


Licht in Lateinamerika


Licht in Lateinamerika (LiL) ist eine christliche Entwicklungshilfeorganisation, die seit über 30 Jahren die benachteiligte indigene Bevölkerung in Zentralamerika ganzheitlich fördert. Ihre Arbeit gründet auf dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Nebst der praktischen Ausbildung in verschiedenen Bereichen wie Tierhaltung, Pflanzenbau, Forstwirtschaft, Metall- und Holzbearbeitung sowie in allgemeinbildenden Fächern (u.a. auch der Umgang mit Computern und sozialen Medien) spielt die geistliche und soziale Unterstützung eine wichtige Rolle. Ziel der Arbeit ist es, fähige Multiplikatoren auszubilden, die ihrerseits das Gelernte in ihrem Umfeld weitergeben können. Parallel zur Ausbildung werden in den Indianerreservaten verschiedene Projekte angeregt und unterstützt.

LiL bietet die meisten Ausbildungskurse auf dem CAPI in Costa Rica an. Mehr Informationen dazu kannst du hi​er​ lesen.


Die Finanzierung

Licht in Lateinamerika ist als gemeinnütziger Verein in der Schweiz und in Deutschland eingetragen, die Arbeit wird also ausschliesslich über Spenden und Mitgliederbeiträge finanziert. Zuwendungen an diese Organisation sind in allen Kantonen der Schweiz steuerlich abzugsfähig.

Für uns heisst das, dass wir auf monatliche oder jährliche Spenden angewiesen sind. Detaillierte Infos zum Spendenvorgang und den aktuellen Spendenstand findest du hi​er​.


indicamino



indicamino (früher Schweizer Indianer Mission, SIM) ist ein interdenominationales, christliches Missions- und Hilfswerk. Seit fast 70 Jahren setzen sie sich für indigene Volksgruppen und Randgruppen in Kolumbien, Peru und Bolivien ein.

Gemeinsam mit lokalen Werken und Gemeinden unterstützen sie vor allem indigene Christen, die, in ihrem Glauben befähigt und gestärkt, Verantwortung  übernehmen und selber missionarisch tätig werden. Treu nach 2. Timotheus 2,2: „Was du von mir gehört hast, das gib zuverlässigen Menschen weiter, die tüchtig sind, auch andere zu lehren.“ 

Nach dem Prinzip, Hilfe zur Selbsthilfe bietet indicamino praktische sowie theologische Kurse auf den Ausbildungsstätten in Kolumbien, Peru und Bolivien an. Ausserdem führen sie Einsätze, Projekte und Schulungen in weit entlegenen Dörfern durch. Dabei liegt der Fokus auf ganzheitlicher und nachhaltiger Hilfe für die Indigenen. 

In Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort wird versucht, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensgrundlagen zu leisten.

indicamino ist ein unabhängiges Schweizer Missions- und Hilfswerk (NGO), das ganz durch Spenden finanziert wird. Zum Spenderkreis gehören Landeskirchen, Freikirchen und vor allem viele treue Missionsfreunde.